Herr Kante alias Mr. Chick`n Pick`n 

Gesang, Mandoline, Ukulele, Mundharmonika, Flöte, Fingershaker, Versicherungen

Foto: Axel Nagel

Wer hätte das gedacht?

Da wird Herr Kante, gerade noch im zartbesaiteten Alter, von seinen Orchesterkollegen „entdeckt“ und musiziert seitdem mit ihnen. Dass er sich ausgerechnet an den kleinen Instrumenten bedient, beruht auf eine, ausschließlich auf einen Zufall zurück zu führende, Tatsache. Denn bereits in jungen Jahren arbeitete er sich an den Saiten des elterlichen Eierschneiders ab und sammelte so die ersten musikalischen Erfahrungen, wenn auch sehr verspielt, also ohne bestimmte Ambition und, angesichts des zweckentfremdeten Instruments, mit wenig Aussicht auf Erfolg. Seine Mutter selbst sorgte sich um ernst zu nehmendere Saiteninstrumente und vielleicht auch um die musikalische Zukunft ihres Buben. Der junge Zupfer von damals arbeitete daran sich charakterlich zu festigen, um sich, wenn er dann mal groß sein würde, auf die dunkle Saite des Nirgendwo schlagen zu können. Herr Kante ist seit Jahren aktiv und arbeitet engagiert für den Schutz von vorm Aussterben bedrohte Tonarten.

Don Donsen alias Doc D-Bone  

Gesang, Gitarre, Dobro, Kabeltechnik, Hotelbooking

Foto: Axel Nagel

Als Don Donsen noch etwas kleiner war, begann seine Musikerkarriere an einem kleinen Tasteninstrument. Zusammen mit seinem damaligen Spezl klimperte er im Grundschulalter auf der Melodika, und das ganze 2 Jahre lang. Es folgte danach der Aufstieg zur Heimorgel. Weil er so gerne spielte und dies auch durfte, beschallte er hier und da das ganze Haus. Unterrichtet wurde er mit anderen Artgenossen in einer nichtraucherfreien ca. 10 m² kleinen Zone, 45 min in der Woche mal 4 Jahre, keuch. Und dann? Zuerst mal Rauchentwöhnung, ganze 7 Jahre lang. Mehr oder weniger schadlos überstanden, kam wieder ein Spezl, diesmal mit einem Saiteninstrument in der Hand. Da dachte sich Don Donsen: „Aber nun ran an die Bouletten.“ Dem Orchester schmeckts.

Klaus Kruse alias John Mabose     

Gesang, Kontrabass, Akkordeon, div. Trommeln,  Fanclubetreuung                                                     

Foto: Axel Nagel

Klaus Kruse wurde ziemlich genau in der Mitte der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts im Krankenhaus geboren, entsprechend schreckhaft verlief die Kindheit im Schatten des Natodoppelbeschlusses. Freunde konnte Klaus Kruse, trotz ausgeprägter Gummitwistkenntnisse, nicht gewinnen. So erlernte er, eher lustlos und aus der Not heraus, das Heimorgeln und das Trommeln nach Noten. Nach kurzen Intermezzis in der großen und der kleinen Kreisstadt verkehrte Klaus Kruse zum weiteren Lebensstudium für ein, zwei Jahre in Baden. Anschließend fuhr er mit dem Automobil (Corsa) zurück nach Laubach, dort lebt er nun schon seit annähernd 15 Jahren vorwiegend im ersten Stock.